What I eat in a day

Jeder hat so seine Essgewohnheiten – angefangen beim Wocheneinkauf bis hin zum täglichen Menü unterscheiden sich die Geister. Auch wenn man fleißig Einkaufslisten schreibt und das Essen für eine Woche plant, gehen einem manchmal die Ideen aus. Deswegen liebe ich es, in Kochbüchern rum zublättern oder Food Diaries zu schauen bzw. zu lesen. Je mehr einfache Rezepte man parat hat, umso mehr wird einem der Alltag erleichtert. Wenn ich morgens schon weiß, was ich an dem Tag kochen möchte, habe ich den Kopf (zumindest was das Menü anbelangt) frei! Wem geht es genau so? Manchmal kann man auch spontan etwas in der Pfanne zusammenwürfeln, aber so viel Glück hat man nicht jedes Mal. Ich zeige euch meine Mahlzeiten aus einem ganz normalen Alltag. Kurz vorab noch: Ich bin weder vegan noch vegetarisch. Ich liebe Kuchen und M&M´s. Und ohne meine Tasse Kaffee am Morgen funktioniere ich nicht!

Breakfast: Berry-Porridge

Wenn ihr richtige Frühstücker seid, könntet ihr diese Kategorie wahrscheinlich viel besser füllen als ich. Ich gehöre zu denen, die erst einen Moment brauchen, bis sie wirklich Hunger am Morgen verspüren. Deshalb mache ich mir immer erst einen Kaffee und werde dabei wach. Danach brauche ich etwas leichteres und süßes zum Frühstück. Ich habe Porridge sehr spät für mich entdeckt, aber es ist für mich die leckerste Frühstück-Variante! Man kann es schnell vorbereiten, nach Belieben abwandeln und im Halbschlaf auslöffeln! Deshalb habe ich immer die Basis-Zutaten parat: Haferflocken, Bananen, Tiefkühl-Beeren, Walnüsse und Honig oder Agavendicksaft.

Breakfast

Lunch: Avocado-Toast 

Zur Mittagszeit ist mein Hunger immer größer und ich kann etwas deftigeres (vor allem salziges) vertragen. Mein liebstes Mittagessen ist zwar nichts spektakuläres, aber immerhin schön anzurichten! Das Auge isst ja bekanntlich immer mit. Wenn ich mit Brot, Avocados, Tomaten und Hirtenkäse gewappnet bin, steht meine Mahlzeit schon fest. Ein kleiner Turm mit allen Zutaten. Deshalb toaste ich mir erst zwei Scheiben Brot und mache nebenbei ein Spiegelei. Die Hälfte der Avocado zerdrücke ich zu einem Aufstrich und würze sie mit Salz und reichlich Pfeffer. Danach wird alles nur geschichtet und schön angerichtet!

Lunch

Snacks: Fruit-Bowl

Das Mittagessen hält mich zwar lange satt, aber manchmal brauche ich eine Kleinigkeit zum Naschen. Wenn es etwas gesünder sein soll, mache ich mir eine kleine Snack-Schüssel aus einem Apfel, Trockenfrüchten und Nüssen. Oder ich greife mir einfach eine Hand voll M&M´s! Ich fülle dabei immer wieder meine kleine Wasserflasche nach, da ich immer noch daran arbeite, genug zu trinken. So langsam klappt es aber…

Snack

Dinner: Turkish Dolma

Nachdem Kartoffeln, Nudeln und Reis an der Reihe waren, komme ich immer wieder auf ein typisch türkisches Gericht zurück. Dolma koche ich gerne nach Mama´s Rezept. Auf meiner Einkaufsliste stehen dafür zwei Beutel kleine grüne Paprikaschoten (etwa 8 Stück), 300 gr Hackfleisch, eine Hand voll klein gehackte Petersilie (nach Belieben weitere Kräuter), ein halbes Glas Reis, eine Zwiebel, zwei EL Tomatenmark. Und Joghurt zum Servieren. Die Zutaten kaufe ich im türkischen Supermarkt, da es dort die perfekten kleinen Paprikaschoten dafür gibt.

Dolma

Ich schneide erst die Deckel der Paprikaschoten weg und entferne die Kerne. Dann bereite ich die Füllung vor: Hackfleisch, Reis, fein gehackte Zwiebel und Petersilie, 1 EL Tomatenmark und Olivenöl, eine Prise Salz und Pfeffer. Die Paprika versuche ich in einen mittelgroßen Topf zu positionieren und befülle sie. Die Deckel kommen auch wieder drauf und das ganze wird mit etwas Olivenöl besprenkelt. Ich mische 1 EL Tomatenmark mit etwas lauwarmem Wasser und begieße die gefüllten Paprikaschoten, so dass sie bis zur Hälfte etwa mit Wasser bedeckt sind. Dann dürfen sie zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 45 Min. köcheln, bis das Hackfleisch gar und der Reis weich gekocht ist. Dazu schmeckt Joghurt und frisches Fladenbrot!

Dessert: Avocado-Pudding

Ich liebe es, wenn ich Lebensmittel auf verschiedene Arten verwerten kann und dabei Leckereien entstehen. Die übrig gebliebene Avocado vom Mittag verarbeite ich zu einem leckeren Pudding! Dazu gebe ich die halbe Avocado, 1 EL Kokosöl, 2 EL Backkakao und etwas Agavendicksaft in einen Zerkleiner und mixe die Zutaten, bis die richtige Konsistenz entsteht. Eine gesunde Pudding-Variante, die mir persönlich sehr gut schmeckt. Meinen Mann konnte ich leider immer noch nicht davon überzeugen! Wenn ich nicht zu faul bin und den Pudding direkt mittags zubereite, hat er lange genug Zeit um im Kühlschrank zu ruhen. Nach dem Abendessen schnappe ich mir meine kleine Portion und schmücke sie nach Lust und Laune!

Dessert

1 Kommentar

  1. Oktober 22, 2017 / 7:25 pm

    Yummy, das sieht wirklich alles suuuuper lecker aus! 🙂 Danke für die ganzen Inspirationen!

    Ich bin nämlich auch einer der Kandidaten, die dazu neigen, immer das gleiche zu essen. Wenn ich etwas mag, dann mit vollem Herz und dann kann ich nicht genug davon bekommen 😀
    Zum Beispiel ist der Aufstrich auf meinem Brot seit bestimmt 2 Jahren jeden Morgen gleich. Nur der Inhalt vom Smoothie variiert je nach Saison 😀 Und ich lieeebe es immer noch. Aber am Abend freue ich mich immer auf neue Inspiration 🙂 Heute gab es seit Ewigkeit mal wieder Linsendal udn es war sooo lecker 🙂 Also yay Daumen hoch für Neues!

    Ich wünsche Dir einen gemütlichen Abend und morgen einen tollen Start in die neue Woche!
    Liebste Grüße an Dich! ♥ Saskia von Dem Wind entgegen

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